Montag, 8. November 2010

Introducing Marina ;-)

Today introducing......Marina! Ein kleiner Rückblick.....

 Da ich meine "Darf ich vorstellen"- Kategorie gerne fortführen möchte, folgt hier nun also Teil  II davon. Zum Einstieg muss ich betonen, dass ich Marina vor meinem Aufenthalt in Kanada nicht kannte. Ich wusste ebenfalls nicht, dass wir sogar im gleichen Flieger auf dem Weg von München nach Montréal saßen. Sie konnte sich komischerweise an mich erinnern...na war ja klar! Oder um es mit ihren Worten zu sagen: "Du hattest so coole Zöpfe". Ja, danke auch. :-D So etwas kann auch nur einer Frau auffallen. Doch um in der Geschichte wieder zurückzuspulen, ich konnte mich an keine Zöpfe, keine Marina und auch an sonst niemandem erinnen, weil ich natürlich nach meiner Ankunft am Flughafen (wie man es mir eingetrichtert hatte) sofort meine Koffer holen wollte. Doch daraus wurde nichts, denn: Das Immigration Centre hatte mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zu dieser Zeit wie ihr euch vielleicht von einem meiner ersten Blogeinträge noch erinnern könnt, kamen noch 3 weitere Maschinen mit mir in Montréal an, weshalb die Schlange kein Ende nahm.  Und genau in diesem Moment kommt Marina ins Spiel: Denn als ich da so stand und natürlich vor mich hingeflucht
hatte, "dass die einem da ja glatt nen Kaffee bringen könnten "(ja, Fabi wie sie leibt und lebt) sprach mich Marina an. Hierzu muss man sagen, dass ich die Angewohnheit habe, bei ersten Begegnungen von bedeutsamen Menschen nie den ersten Satz zu vergessen. Und dieser hat mich erstmal aufschrecken lassen, denn er lautete:" Warum willst du nach Kanada einwandern, wenn du doch Deutsche bist"! Bäm, der saß. Habe die Situation natürlich gleich mal klargestellt.

 Und genau diese vier Stunden waren es, in denen wir uns die geilsten Geschichte unseres jungen Lebens erzählt haben. Und ich muss dazu sagen, dass mich meine Marina vor dem halben Hungertod bewahrt hatte, denn ich hatte nichts mehr in meinem Rucksack außer einem Schluck übelst schmeckende Cola - das war's auch schon.  Marina hatte mir dann erstmal ihren Essensvorrat gegeben. Dann war es soweit, der Beamte rief uns auf: Nun man muss an dieser Stelle erwähnen, dass Marina ursprünglich aus Moldawien stammt und sie ziemlich Bammel hatte zu dem "liebenswürdigen" Beamten zu gehen zwecks Immigration...doch alles lief gut, doch besagter Beamte hat uns dann gleich mal als Willkommensgeschenk das falsche Einreisedatum reingestempelt...Das hieße dann, dass ich laut kanadischen Behörden schon am 19. August in Montréal angekommen bin. Hm, aber soweit ich mich erinnern kann, saß ich da gerade in Nürnberg und habe meinen Verabschiedungsmarathon abgehalten. ;-)

Fazit: Vertraue niemals den kanadischen Behörden!:-D


Nachdem wir dann auch nach 4 Stunden unsere Koffer ganz verlassen neben dem Rollband gefunden hatten und Marina sogar meinen deutschen Satz voller Entsetzen über diesen Zustand verstanden hatte, war klar, dass wir uns wiedersehen. Gesagt, getan und wir haben uns schon öfter in Montréal wieder getroffen. Sie hat sich in der Zwischenzeit sehr gut eingelebt, hat demnach einen Job, eine Wohnung und sogar einen lieben Freund gefunden. :-)


Zum Schluß möchte ich gerne ein Zitat von Aurelius Augustinus anbringen, das zu diesem Thema sehr schön passt.

"Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon. "











In diesem Sinne!
Bis bald

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