Donnerstag, 7. Oktober 2010

Wenn zwei sich streiten.....entsteht ein Musikvideo!

Wenn zwei sich streiten.....

freut sich meistens ein Dritter....doch in diesem Fall ist das etwas anders. Hierzu benötigt ihr etwas Hintergrundwissen: In Montréal gibt es zwei Stadtteile, die seit Längerem im Clinch liegen, nämlich Montréal West und Lachine.

Der Grund: 
Montréal West bestand darauf, einen zementierten Bürgersteig an der Grenze zu Lachine zu errichten, weil sie sich durch den Verkehr gestört fühlen, da diese Sraße von vielen als Abkürzung benutzt wird. Man hat diesen Bürgersteig in der Zwischenzeit auch gebaut. Problem:  Der Bezirk Lachine fühlt sich nun durch diesen tiefen Sidewalk diskriminiert und zieht gerne Vergleiche zu der Beliner Mauer und sieht sich als Teil einer  Zwei- Klassen Gesellschaft.

Anfänglich muss der ein oder andere  angesichts der Thematik vielleicht noch leicht schmunzeln, doch mittlerweile ist zwischen den Stadtteilen ein richtiger Streit ausgebrochen.

Sogar der renommierte Sender CBC hat darüer berichtet:

 http://devilshill.blogspot.com/2010/10/cbc-montreal-news-report.html


Doch nun komme ich ins Spiel: Meine Chefin Maureen wohnt in Lachine und hat mich gefragt, ob ich nicht mit ihr ein Musikvideo drehen möchte, um dieses Thema aufzugreifen. Im ersten Moment muss ich zugeben war ich etwas skeptisch, ob das denn was werden kann, doch sobald die ersten Konzeptideen entstanden sind, fand ich die Idee klasse. Und wenn es etwas zu Drehen gibt, bin ich doch immer dabei...das WUSSTE sie. ;-) Das Video soll sowohl im Englischen als auch im Französischen Raum Montréals gezeigt werden.


Nun sind also 3 Drehtage angesetzt. Eine Bekannte von Maureen hat den Text geschrieben und so ist der Stein ins Rollen gekommen. Am Samstag findet nun der erste Dreh statt und schönes Wetter hat sich auch schon angekündigt. Das sind doch gute Voraussetzungen....da seht ihr mal, dass ich samstags nicht ausschlafe, sondern brav am Set bin und natürlich Bilder mache, die ich euch dann hier nicht vorenthalten werde. ;-)


Da dieses Thema immer weitere Kreise zieht und hier viele Leute von der "Pseudomauer" sprechen,würde ich gerne hierzu eure Meinung hören, nachdem ihr den Beitrag gesehen habt. Wie würdet ihr euch fühlen? Würdet ihr euch durch diesen Zementsidewalk ausgegrenzt fühlen? Also in Deutschland habe ich bisher von so einer Maßnahme noch nichts gehört.ihr?...Obwohl, in Deutschland kenne ich so einige Straßen, die könnte man für so einen Sidewalk halten, da sie seit Jahren nicht erneuert wurden....das nur nebenbei. Dies ist Gesprächsstoff für einen neuen Post ;-)

Wer Anregungen oder noch andere Ideen für unser Musikvideo hat, bitte einfach melden! Freue mich über eure Meinung!


Bis bald,
eure Fabi

Dienstag, 5. Oktober 2010

Fabi in der Vendome Clinic

Salut,

heute möchte ich euch einen kleinen Einblick in das kanadische Gesundheitssystem geben, welches so ganz anders ist als im Deutschland. Ich hatte das Vergnügen(wenn man davon sprechen kann) es heute am eigenen Leib zu erleben. Manch einer würde sich vielleicht wünschen, ich würde mir in der ein oder anderen Situation auf die Zunge beißen, doch das ich dies wirklich einmal mal tun würde und dann auch noch richtig, hätten wohl nur die wenigsten von euch gedacht. Nun ja,  klingt komisch, ist aber so!  Habe volle Arbeit geleistet und es hat sich schön entzündet....Nun, in Deutschland würde man jetzt vielleicht schnell mal beim HNO-Arzt vorbeischauen und das Ganze wäre schnell abgehakt. Doch nicht Québec...Seit 1970 ist jeder Quebecois versichert.Voraussetzung: Man muss ein Kärtchen haben, doch das bringt auch jeder brav mit. Doch: Zu einem Facharzt darf man erst gehen, nachdem man beim Allgemeinarzt war! Super Sache, wenn man ein Knieproblem hat, man zwei Stunden geim GP warten muss, damit der einem dann sagt, dass man  damit zum Orthopäden muss....Kleiner Einblick in die Arztodyssee meines Mitbewohners Felipe.

Nun ergibt sich aus der Tatsache, dass die KV for free ist folgendes Problem: Es kommt jeder wann er mag, also ohne Rendez-Vous(Nein, hat nichts mit einem Date zu tun liebe Nichtfranzosen , das ist ein  stinknormaler TERMIN)

Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht wahrscheinlich doch deutscher als ich es jemals gedacht habe, denn ich liebe Termine, vor allem wenn man dann auch um eine vereinbarte Zeit drankommt!

Doch nach Betreten des Raumes war der Warteraum schon voll und es hing ein Schild an der Wand, auf dem zu lesen war, dass man die liebe Dame bitte nicht fragen sollte, wann man drankommt, denn sie würde es einem eh nicht sagen können...Crystal Ball ..ihr wisst schon!

Ja, Danke auch! Also, wie alles in Kanada, akzepiere ich auch dieses System und setze mich brav hin. Was mir die gute Dame nicht gesagt hat ist, dass man eine Nummer bekommt und sie hat mir meine Nummer auch nicht mitgeteilt. Das hat die Situation noch einmal um eine Stunde verzögert und eine latente Antipathie in mir hervorgerufen!

Doch wen wundert es denn noch, wenn man sogar beim Bäcker eine Nummer ziehen muss, dann also auch beim Arzt.


Nachdem ich dann meinen Ipod gefühlte zwei Mal durchgehört hatte, schrie ein 60-jähriger grauhaariger Mann namens Dr. Harrison von hinten: Mrs Whiteman, you are next! (Schreibweise der Aussprache angepasst)


Die heiligen Worte eines schon in die jahre gekommenen Arztes, der wahrscheinlich mental schon im Feierabend war!!!! Doch es kam anders und die folgende Ärztin hat mich betreut...und zwar genau 10 Minuten. Tja, das nenn ich mal Fließbandexamination! Dann noch in die Pharmacy und ich war äußerst froh als ich aus dieser Klinik wieder rauskam!!

Meine diskussionsheißen Freunde: Wenn ihr nach meinem Aufenthalt gerne über das deutsche Gesundheitssystem reden möchtet, vor allem über die Vor und Nachteile, sagt Bescheid..es gibt noch Details über lästige Patienten, die sich ihren Arzt nicht aussuchen können, dann reinstapfen und richtig Stunk machen. :-D


So, und nun das Wichtigste für alle, die sich Sorgen machen sollten: Ja, es tut weh, doch wenn das Gesundheitssystem schon so fehlschlägt, baue ich auf die kanadische Pharmaziefirma, die mein Medikament herstellt :-D

Es grüßt euch aus dem sonnigen und heute warmen Montréal,
eure Fabi

Montag, 4. Oktober 2010

Indian Summer..

Sonntag, 6:30: Der Wecker klingelt. Ja, auch am heiligen Sonntag haben wir uns es nicht nehmen lassen und sind früh aus den Federn gekrochen. Wir wollten es uns nicht entgehen lassen uns die berühmte Blätterfärbung in den kanadischen Wäldern anzuschauen. Kleines Hindernis: Die einzige AVIS Vermietung in GANZ Montréal, die noch Autos zur Verfügung hatte, war am Flughafen! So wissen wir nun auch wie man mit dem Bus zum Flughafen kommt. Ich kann nur soviel sagen: Wer gedacht hat, dass Busfahrer in Griechenland schon die Busdriver to Hell sind, liegt definitiv falsch! Unsere liebe Busfahrerin hat speziell die Kurven gemocht... und dann waren wir auch schon in 20 Minuten am Airport..lebend!
Dort angekommen, haben wir dann endlich unser Mietauto für den Tag erhalten. Einen blauen Hyundai. Zur Freude von Andi hatte dieser auch eine Tempomat-Einstellung. Ja, es sind die kleinen Dinge im Leben, die das Herz eines Mannes höher schlagen lassen :-)


Wir sind noch einmal nach Mont Trembleaux gefahren. Diesen Ort haben wir schon einmal vor zwei Wochen besucht, doch damals war die Blätterfärbung nicht annähernd so schön wie jetzt: Leuchtende Farben, egal ob rot, grün oder gelb und dann auch noch strahlender Sonnenschein. Wir haben uns es nicht nehmen lassen und sind nicht wie die Pauschaltouristen mit dem Skilift nach oben gefahren (Ja, dort gibt es eine Skipiste)sondern nach oben gewandert und noch ein Stück geklettert.  Wer jetzt aber glaubt, dass wir bei dem Wetter in T-Shirts rumgelaufen sind, muss ich leider enttäuschen: Bei 4 Grad waren wir mit unseren Mützen, den Handschuhen und ner dicken Windjacke gut beraten!

Es hat sich gelohnt, denn der Ausblick war herrlich. Später sind wir dann in den Nationalpark gefahren und haben die Blätterfärbung zusammen mit den Seen bewundert.  Ich hätte nie gedacht, dass mich der Indian Summer in Kanada so fasziniert, denn alles was man in Zeitschriften oder Reisereportagen zu sehen bekommt, spiegeln nicht annähernd diese unberührte Natur und die Farbenvielfalt wider.

Hier ein kleiner Einblick:









Sonnige Grüße in die Heimat,
eure Fabi

Mittwoch, 29. September 2010

Go Habs Go!!!

Servus, Hi, Salut..

ich weiß, ich weiß, ich habe das Schreiben meines Blogs ein wenig vernachlässigt. Ich bitte dies zu entschuldigen, aber: Letzte Woche standen die Dreharbeiten zu einer Doku an. Es ging um das Thema Amnesie..sehr schönes Thema. Haben überwiegend an der Mc Gill University hier gedreht. Die Drehtage waren lang, aber saugeil :-)

 Nun aber zu einem Ereignis, das mich diese Woche umgehauen hat, denn eure Fabi hat einen neuen Lieblingssport. EISHOCKEY!!!!! Ja, hier in Québec leben wir diesen Sport.

Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, so sind wir also zu einem Preseason-Spiel gegangen..es ging demnach um nichts, aber das haben unsere "Canadiens" wohl anderes gesehen. Denn Eishockey heißt auch: Es darf zugehaun werden!!! :-D


Doch zu Anfang ein kleiner Exkurs der Eishockey- Geschichte:

Das erste Spiel
Am 3. März 1875 fand in Montreal das erste, offizielle Eishockey-Spiel der Geschichte statt. Damals spielte man noch mit einer Holzscheibe, die aber bald von einem Puck, einer harten Gummischeibe ersetzt wurde. Innerhalb von nur einem Jahr gab es in Montreal fünf Mannschaften. Der erste Eishockey-Club der Welt wurde an der McGill University in Montreal gegründet. Den Eishockey-Schläger, so wie wir ihn heute kennen, gibt es seit 1880.
 
1917 wird die NHL, die National Hockey League, in Montreal gegründet. Seither ist es wohl der Traum eines jeden Eishockeyspielers einmal erfolgreich in dieser nordamerikanischen Profiliga zu spielen.


Eine Mannschafz besteht aus maximal 22 Spielern, davon 20 Feldspielern und 2 Torhütern. Während eines Spiels dürfen sich höchstens 6 Spieler gleichzeitig auf dem Eis befinden. In der Regel bestehen diese aus 5 Feld-Spielern und einem Torwart, in besonderen Situationen wird der Torwart aber auch durch einen sechsten Feldspieler ersetzt.



Was Fabi noch nicht wusste:
Ein Eishockeyspiel dauert netto  60 Minuten (3 Drittel mit je 20 Minuten...Danke für die Info Herr Kollege). Da bei jeder Spielunterbrechung die Uhr angehalten wird, dauert ein Eishockeyspiel jedoch brutto meist erheblich länger. Die durchschnittliche Bruttospielzeit eines Drittels variiert jedoch.
Daher dauert ein normales Eishockeyspiel zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Steht es nach regulärer Spieldauer unentschieden, wird das Spiel entweder in der Verlängerung oder im Penaltyschießen entschieden.

Nachdem ich dann eban auch wusste WIE lange so ein Spiel dauern kann, hielt ich es für besser uns standesgemäß mit Fast Food einzudecken: Hot dogs, Fritten, Cola und ne Breze(die hier nach NICHTS schmeckt)

Man muss man sich hier erstmal dran gewöhnen, dass die Kanadier während des Spiels immer ein "Make some noise"  auf die Leinwand haun. Da machen natürlich alle mit..ja, ich auch :-D

Nun aber zu der Klopperei: Also, die Eishockeyspieler entladen ihre aufgestaute Wut indem sie dem anderen einfach mal eine drüber haun. Brutal, ist aber so :-D Doch: NIE mit dem Handschuh, die müssen vorher ausgezogen werden, sonst endet das ganz böse...ist eine eiserne Regel. So flogen also alle paar Minuten die Handschuhe und der Schiri hat natürlich auch sein Fett abbekommen. Fazit: Fußball ist was für Mädchen und Eishockey was für Männer :-)

Am Ende haben unsere Canadiens gegen die Florida Panthers 6:2 gewonnen.  Go Habs Go sag ich da nur!!!! :-)

Hierzu ein netter Link zu unseren Canadiens: ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=NENYzL8MLaI


Heute stand dann auch schon wieder ein Drehtag an und bei einem Außendreh stellt man dann schnell fest, dass der Herbst sein Unwesen treibt....diese leichte "Brise" hat mich dann heute doch etwas gestört....

Am Freitag wartet schon das nächste Highlight: Wir gehen auf das Konzert der XX. Juhuuuuu, kann es kaum erwarten. Blog folgt...I promise.


A bientot!!
Eure Fabi

Donnerstag, 16. September 2010

Fakten, Fakten, Fakten :-)

Salut!

Thema der Woche: Der Herbst ist da. Nun lässt es sich einfach nicht mehr bestreiten: Die Tage werden kürzer und abends kann ich meine dicke Weste schon ganz gut gebrauchen.

Was so in den letzten Tagen alles passiert ist:  Am Wochenende sind wir zum Olympiastadion gefahren. Das Beste: 25 Grad und Sonne pur. Perfekt. Doch am Gelände angekommen, dachte ich wir schreiben das Jahr 1976, Eröffnung des Stadions...Olympische Spiele, denn was sehen da meine müden Äuglein: Die DDR Flagge.....oh mein Gott.Welch nostalgisches Feeling da doch gleich aufkommt...man glaubt an kaum. Erst als ich DIREKT vor Hammer, Zirkel und Ährenkranz stand, habe ich es dann doch glauben müssen! (Und nebenbei noch eine Wette gegen meinen lieben Kollegen Andi verloren) Nun ja, Ehre wem Ehre gebührt..*hüstel.

Aber dies war erst der erste Streich, denn der zweite folgte sogeich: Wir stehen vor dem Ticketschalter, da kommt doch nicht von Andi die Frage: Gibt es Preisnachlässe für Journalisten? Ticketuschi: "Yeah, it's for free"! For free????!!! Wieso hat mir denn niemand etwas davon gesagt????

 Problem: Ich habe meinen Presseausweis nicht mit, genauso wie meinen Führerschein......!!!!
Jeder der mich auch nur annähernd kennt, kann sich meinen Mimik in diesem Moment nur allzu gut vorstellen....Gut, die Tante blieb hart und ich habe wohl oder übel die 20 Dollar bezahlt.

Damit ihr kulturell daheim nicht zu kurz kommt, hier ein paar knallharte Fakten zum Olypmpiastadion:
-Das Olypmpiastadion (Stade Olypmpique) ist Teil des Olympischen Parks.

-Erst 30 Jahre nach Ende der Olypmpischen Spiele war das Stadion abbezahlt. (Ein Hoch auf den Freistaat, da floss das Geld noch) :-D

-Die Gesamtkosten des Stadions betrugen mehr als 1,4 Milliarden Dollar, deshalb auch der Spitzname "The Big Owe"

 -Eröffnet wurde das Stadion im Sommer 1976, also vier Jahre nach unserem schönen Olympiastadion in München. :-)))

-Bei der Eröffnung 1972 war das Stadion nur  halbfertig..technische und finanzielle Probleme..*hüstel

-Der Turm ist 175 Meter hoch und besitzt eine Neigungslänge zwischen 23 Grad und 81 Grad. Also vergesst den schiefen Turm von Pisa!

-Genau dieser Turm dient als Mast um die Seile des Dachs zu halten..da wird einem dann schon komisch wenn man mit der Seilbahn nach oben fährt...


So, genug der Fakten, ihr seht, ich kann locker nen Reiseführer schreiben...warum auch nicht :-D

Ein sehr verwirrender Faktor in Montréal: Die Öffnungszeiten.  Dépanneurläden ( ist ein größerer Kiosk) haben  bis 23 Uhr offen, Supermärkte auch ewig, aber: Die Shoppingläden machen Montag bis Mitwoch um 18 Uhr zu und Donnerstag und Freitag um 21 Uhr. Aber gestern hatte der Buchladen bis 22 Uhr offen. Kann man sich hier bitte mal einigen. Nichts gegen einen offenen Buchladen, aber wer soll da noch durchblicken?!!


Ich habe beschlossen dem Herbst zu trotzen indem ich mir eine dicke Windjacke kaufen werde, so! Ausflüge können kommen, egal bei welchem Wetter :-D

Habe gehört in Deutschland ist schon der "Winter" ausgebrochen...hierzu bitte Comments.

Grüße in die Heimat und Bilder folgen, Speicherplatz war nur weg :-P
Bis dann, eure Fabi!!!

P.S: Und für all diejenigen, die nächste Woche auf die Wiesn gehen: Oans, zwoa, drei, Gsuffa!!! ;-)

Dienstag, 7. September 2010

Ein herrliches Servus nach Hause ;-)

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich euch noch gar nicht von meinem Lieblingsthema erzählt habe: Einkaufen. Nein, ich meine nicht shoppen, ich meine stink normales Essen im Supermarkt kaufen. Denn: ALLES in Kanada, aber auch alles in sauteuer. Da habe ich mir doch mit meinem lieben Kollegen Andi am Freitag ein Stück Käse gekauft und es hat fast 10 Dollar gekostet....aber da fängt es ja erst an. Wie ihr ja wisst, trinkt eure Fabi gerne die gesunde Milch. Also Bio kann man ja schon voll vergessen, nicht bezahlbar, aber sogar die günstigste Milch fängt bei 2,50 Dollar an..und erst das Obst..ahhh, verrückt. Freunde, ich sag es euch..ein deprimierendes Gefühl wenn man ein paar Sachen kauft. (Nein Mama, bitte keinen Kommentar hierzu) :-P

Also was das Wetter angeht, geht es hier auf und ab. Gestern musste ich mit dicker Windjacke rumlaufen, weil man sich wie an der Nordsee gefühlt hat und heute waren es dann auf einmal wieder 26 Grad. Ja, dem Klimawandel sei Dank. Und was war vorhin als ich aus der Metro ausgestiegen bin: Es hat in Strömen geregnet...ja, ich wurde nass :-D Da hatten meine beiden Mitbewohner Felipe und Pierre wenigstens was zu lachen ;-)

Gestern habe ich erstmal herausgefunden WIE lange meine Avenue eigentlich ist: Sehr lange. Da hört man schon mal seine super neue Lieblingsmusik aufm Ipod(Sorry für die Schleichwerbung) und dann läuft man da doch glatt nen Block weiter und ist total verloren. Au weia. Aber die sind hier alle so hilfsbereit...die Amis eben :-D

Habe mich heute gefreut wie ein Schnitzel, denn eure Fabi darf noch im September mit auf ein Shooting..wuhuuu. Wir produzieren einen Dokufilm und ich kann eeendlich am Set sein.  "Dolly" ist auch da..nein, es ist ken Schaf, für all diejenigen, die es noch nicht wussten: Es ist ein Kamerawagen um weiche Fahrten zu realisieren ;-)


Heute habe ich nach der Arbeit mal wieder die Stadt erkundet..ich komme mir vor wie ein Kind im Süßwarenladen...ich Landei :-D Ich dachte ich hätte schon viel gesehen, aber diese Buildings toppen einfach alles!!! Ich bin nur am Staunen. Und eure Fabi war äußerst angetan von der Mc Gill University. Ich bin fast am überlegen, ob ich nicht verlängern sollte....kleiner Scherz am Rande :-D

Ein super schöner Campus mit einem riesen Sportplatz..ist ein bisschen Nürnbeger Burgfeeling gewesen zwecks Architektur dort.  Da macht studieren Spaß :-D

So, entschuldigt bitte, dass noch keine Pics on sind, aber ich bin dauernd unterwegs und werde das am Wochenende nachholen.


Und falls mir jemand einen Gefallen tun will: Schickt mir Vollkornbrot :-D

Grüße in die Heimat
eure Fabi

Sonntag, 5. September 2010

Fabi's erste Arbeitswoche

Hallo meine lieben Freunde,

also zunächst: Eurer Fabi geht es weiterhin gut. Nachdem wir hier in der Hitze fast geschmolzen sind haben wir heute ganz schön gefroren, denn es gab einen Temperatursturz um 15 Grad..brrr. Da hab ich mir doch glatt heute die Windjacke von meinem lieben Kollegen Andi geborgt..sehr nett :-)

Sportlich habe ich mich heute auch schon betätigt, nachdem ich meinen Mitstipendiaten auf einen Turm am Hafen gezerrt habe: 190 Stufen.. ihr könnt also stolz sein. Fotos folgen. :-)

Am Mittwoch habe ich ja mit meiner Arbeit begonnen und ich muss sagen ich war soo erleichtert. Alles sind sehr freundlich und haben sich gefreut mich im Team dabei zu haben. Kaum angekommen stand auch schon ein neues Projet an, bei dem ich mich mit einbringen kann. Und auf unserer Inet Seite bei Facebook hat mich Maureen,meine Chefin, sogar namentlich erwähnt...war ich natürlich sehr gerührt.

 Die Projekte in der Arbeit gefallen mir alle sehr und man kann sich kreativ mit einbringen, das finde ich natürlich perfekt. Morgen gibt es wieder ne Sightseeing-Tour, denn wir haben einen Feiertag :-D


Ich werde natürlich an euch denken während meine Lieben arbeiten müssen. So, nun habt ihr also auch ein Lebenszeichen von mir erhalten. Wie gesagt, Fotos folgen.

Grüße in die Heimat,
eure Fabi