Wenn die Pfalz auf Nämbeerch trifft...die Wurstbattle!
Um es gleich vorneweg zu sagen..ich mag die Pfalz, ich habe nichts gegen die lieben Leutchen dort und werde auch nie etwas Gegenteiliges behaupten, weil ich auch noch nicht dort war, besonders jetzt nicht mehr wo mein Kollege Andi ja Pfälzer ist. Doch er hat mich zutiefst getroffen..ja, genau dort wo es im fränkischen Herzen weh tut...Er hätte doch glatt behauptet, dass die pfälzische Bratwurst besser sei als die gute fränkische Wurst. Mon Dieu...!!! Ich bin entsetzt und deshalb gilt dieser Blog als Ode an die fränkische Bratwurst!!!! :-)
Das können wir Franken ja wohl nicht einfach so auf uns sitzen lassen, also ich brauche eure Unterstützung. Da Andi diese Woche zwei pfälzische Freunde zu Besuch hat, bin ich natürlich in der Unterzahl, aber das muss nicht so bleiben.
Also liebe Franken und Liebhaber der drei im Weckla, lasst euch was einfallen und unterstützt mich aus der Heimat mit knallharten Fakten und Argumenten..gerne via Facebook oder Mail. Welch ein Pech, dass meine Lieblingsfränkin gerade im Urlaub ist, aber ich baue auf euch!!!!!
Und hier noch ein paar Infos für alle Nichtfranken und Wurstinteressierte: (Aufgemerkt Pfalz!)
„Nürnberger Bratwurst“ ist die gesetzlich geschützte Bezeichnung für die weltberühmte kleine Bratwurst, die nach Jahrhunderte alter, vom Rat der Stadt auch heute noch festgeschriebener Rezeptur hergestellt wird. Demnach misst die Wurst sieben bis neun Zentimeter und wiegt maximal 25 Gramm. Sie besteht aus Schweinefleisch im Schafsdarm und ist deutlich mit Majoran gewürzt.
Erstmals erwähnt ist die besondere Bratwursttradition im Jahr 1462. Der Legende nach sind die Nürnberger Bratwürste so klein, damit sie im mittelalterlichen Franken auch noch nach der Sperrstunde an hungrige Kunden durch die Schlüssellöcher verkauft werden konnten. Seit 2003 untersteht die Nürnberger Bratwurst dem regionalen Herkunftsschutz der EU. Auch der Schutzverband Nürnberger Bratwürste e.V. setzt sich für ihren Qualitätsschutz ein. Einmal jährlich veranstaltet er einen Bratwursttag.
Und da soll die langweilige Bratwurst aus der Pfalz erstmal mithalten.....:-P
Und zum Schluß: Ein kleiner Fränkisch- Exkurs :-)
A boar Sätzle' af Fränkisch
I mecherd e´mal dichdn in de´ fränkischn Sprooch -
basst ner aaf wos i eich sooch.
Wos du maanst dichdn koo i net? -
Du i hob sugoar scho gschriem a glanns Sonett.
Obbe´ etzertla kummt de´ Hädedest -
des gibbt mer fei nu goar in Rest.
Ob i werkli fränkisch dichdn koo? -
Goar ned su leichd is´ - mei liabe´ Moo.
Etz fang i e´scht e´mal oo: „af fränkisch -
dou reimd si glei scho zänkisch!“
Sin mir Frankn zänkisch? – I maanerd nedd -
obber eigeh mecherd i ka Wedd.
Beim ann odde´ andern – hodd mer scho amal ghäie´d de´vo -
obbe´ däi kenna nix däfia´ – su is hold e´ Moo.
Sunst simmer scho äie´rer freindli und nedd -
und homm a immer in Kubf vurm Bredd.
Des maand mir san gscheid – is eh gloar -
ja werkli, dess is ganns gwies woar.
Weil mir Frankn - mir zäign di Huusn iebe´n Hindern -
däi Hoosn - däi däffn im Schdall iebe´windern.
Sixters suu gscheid sin mir Frankn -
unserm Herrgott dämmer däfia´ dankn.
Und aanu däfia´, dässer uns hod geem -
a´ suu a´ scheens Land wou mer drinna´ leem.
Servus, eure Fabi!!! ;-)
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